Den Blick nach vorne richten

Die lösungsfokussierte Kurzzeittherapie wurde in den 80er Jahren in den USA von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg entwickelt und wurde inzwischen durch zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigt.

Im Wesentlichen geht es bei diesem Ansatz darum, dass die Aufmerksamkeit auf die gut funktionierenden Bereiche und Fähigkeiten gelegt werden, anstatt nach Gründen für ein Problem zu suchen – ganz nach dem Motto “Stärken stärken”. Zentrale Gedanken dabei sind:

1. Repariere nicht, was nicht kaputt ist!
2. Finde heraus, was gut funktioniert und passt – und tu mehr davon!
3. Wenn etwas trotz vieler Anstrengungen nicht funktioniert, dann höre damit auf und versuche etwas anderes!

Ich arbeite gerne mit dem lösungs- bzw. ressourcenorientierten Ansatz, weil es dadurch sehr gut gelingt, rasch (erste) Erfolge zu erzielen. Das heißt nicht, dass jedes Thema mit minimalem Aufwand und in äußerst kurzer Zeit gelöst werden kann. Manchmal ist es nötig, in die Vergangenheit zu schauen – aber immer mit dem Ziel, im Jetzt etwas zu verändern.